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Panzerkampfwagen VI „Tiger I“ - Modelle & Modellbausätze ab 7,90 €:

Wir haben 91 Modelle für dich!

Russland, Ostfront 1942 – Den abgekämpften deutschen Panzerverbänden, die hauptsächlich noch mit dem mittelschweren Panzer III ausgerüstet waren, standen immer mehr überlegene russische T-34/76 Panzer gegenüber. Obgleich bereits der Panzer IV die Kampfkraft der deutschen Verbände beträchtlich gesteigert hab, arbeitete die Rüstungsindustrie fieberhaft an neuen Panzertypen. Mit Erfolg: Als im August 1942 die ersten 8 Exemplare des Panzer VI, des sogenannten Tiger I an der Leningradfront auftauchten, sorgten sie auf russischer Seite für größte Verwirrung. Der als Antwort auf den russischen T-34 konstruierte Tiger 1 war mit seiner 88mm Kanone, für die er 92 Granaten mit sich führte, allen gegnerischen Panzern mit Abstand überlegen und wurde schnell zum meistgefürchteten deutschen Panzerkampfwagen.

Die Top 4 Tiger Modelle

Modellbau Universe 123,49 € Dt. Tiger I Standmodell
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Modellbau Universe 15,99 € Tiger I Early Production Wittmann´s
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Modellbau Universe 30,49 € WWII Dt.Sd.Kfz.181 Tiger I Ausf.E
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Modellbau Universe 51,99 € Waffen SS Tiger I Crew (eastern Front)

Der schwere Panzer Tiger I

Der Tiger 1 war mit seinen 57 Tonnen Gefechtsgewicht der bis dahin schwerste deutsche Kampfpanzer. Von 1942 bis August 1944 wurde er in 1355 Exemplaren gefertigt. Trotz seines 700 PS Motors erreichte er im Gelände lediglich eine Geschwindigkeit von 15 km/h, ein Defizit, das bei der Lufthoheit der Alliierten zu ständig steigenden Verlusten führte. Der hohe Benzinverbrauch von bis zu 900l auf 100km wurde gegen Kriegsende zu einem weiteren Problem. Die von der allgemeinen Kriegslage diktierten kurzen Entwicklungszeiten führten zur Auslieferung weiterer Panzertypen, obwohl noch nicht alle Probleme ausreichend gelöst waren. So sorgte etwa das eckige Panzergehäuse des Tigers für Unmut bei den Besatzungen, weil es einschlagenden Granaten eine größere Wirkung ermöglichte. Dennoch brachte der Tiger für die deutsche Seite erhebliche Entlastung. Der T-34 wurde ohne Probleme auf Distanzen von bis zu 1.500m und mehr vernichtet. Im Februar 1943 soll ein Tiger I sogar einen amerikanischen Sherman Panzer auf eine Entfernung von 2.700m abgeschossen haben.

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Modellbau Universe 12,99 € Tiger 1 Tank (Late)
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Modellbau Universe 12,99 € Tiger 1 Tank (Mid.)
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Modellbau Universe 12,99 € Tiger 1 Tank (Early)
Modellbau Universe 7,99 € Tiger I – German Heavy Tank
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Modellbau Universe 42,49 € Tiger I Init./Frühe Produktion
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Modellbau Universe 28,99 € Tiger I Early (Kursk)
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Modellbau Universe 39,99 € German Tiger I, Early Production
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Modellbau Universe 9,99 € WWII Dt. KPz Tiger I Click-Kit

Eigenschaften
  • Besatzung: 5 Mann
  • Länge: 8,45m
  • Breite: 3,70m
  • Höhe: 3,00m
  • Gewicht: 57t
Waffen & Panzerung
  • Panzerung:
    25mm-110mm
  • Primärwaffe:
    8,8 cm KwK 36 L/56
  • Sekundärwaffen:
    2x 7,92mm MG34

Bewegung
  • Motor:
    Maybach HL-210
    12-Zylinder Ottomotor
    700 PS (515 kW)
  • Höchstgeschwindigkeit:
    Gelände 20 km/h
    Straße 38 km/h
  • Leistung/Gewicht:
    12,3 PS/t
  • Reichweite:
    Straße: 100 km
    Gelände: 60 km
  • Federung:
    Drehstabfeder

    Entwicklung & Prototypen des Tiger Panzer

    Auch wenn die Entwicklung des Panzerkampfwagen VI Tiger erst im Kriegsjahr 1941 begonnen hat, baut sie auf eine Entwicklungsgeschichte die bis ins Jahr 1937 zurückgeht auf. In dem Jahr bekam das Kasseler Rüstungsunternehmen Henschel den Auftrag, einen Infanterie-Unterstützungspanzer zu entwickeln, der im 30t Bereich angesiedelt ist und mit den schweren russischen und französischen Panzerkampfwagen wie dem B1 mithalten konnte. Das Ergebnis der Entwicklung war der Henschel Durchbruchswagen DW1. Dieser sollte wie der Panzer IV eine 7,5-cm-KwK 40 Kampfwagenkanone als Hauptbewaffnung führen. Die Versuche wurden eingestellt, als 1938 ein neuer Auftrag zum Durchbruchswagen DW2, der lediglich eine leicht veränderte Variante des DW1 war vorlag. Vom DW2 wurde auch lediglich ein Prototyp-Fahrgestell gefertigt, als da Projekt eingestellt wurde.

    Parallel arbeitete Henschel bereits an einem schweren Kampfpanzer, der den PzKpfw Nb.Fz. Neubaufahrzeug beerben sollte. Der VK 6501 (VK = Vollketten-Kraftfahrzeug) sollte wie später der Tiger über eine Frontpanzerung von 100mm und einer Seitenpanzerung von 80mm Panzerstahl verfügen. Bewaffnet mit einer kurzen 7,5cm Kanone kam er auf ein Gesamtgewicht von 65t.

    Aufgrund der neuen Anforderungen, die das Heereswaffenamt an die Industrie stellte, reichten Henschel, Daimler Benz, Porsche und MAN jeweils Weiterentwicklungs-Entwürfe für den DW2 ein. Henschel’s Entwicklungsentwurf war der VK 3001 (H), dessen Chassis später als Wanne für die Selbstfahrlafette L/61 ‘Sturer Emil’ dienen sollte.

    Zeitgleich arbeitete Henschel am VK 3601, der als direkter Vorläufer des Tigers gilt. Maßgebend waren hier die Forderungen Hitlers, nach einem Kampfpanzer mit starker Panzerung und Bewaffnung. Mit einem Gesamtgewicht von etwa 40t führte der VK 3601 eine Frontpanzerung von 100mm und eine Seitenpanzerung von 60mm Panzerstahl ins Feld. Das Modell sollte mit einer konischen 7,5-cm-Kanone bewaffnet werden – allerdings wurde es nie fertiggestellt, die vier hergestellten Fahrzeuge wurden später als Bergepanzer eingesetzt.

    Porsche vs. Henschel

    Der durch die Blockade verursachte Wolfram-Mangel sorgte dafür, dass konische Kanonen ausgeschlossen wurden und die kurze 7,5cm Kanone des Panzer IV mangelhafte Ergebnisse im Gefecht zeigten, wurde durch das Heereswaffenamt am 26.05.1941 der Auftrag zum Bau des VK 4501, dem entgültigen Tiger, an Henschel und Porsche vergeben. Neben der stärkeren Panzerung und den 45t Gefechtsgewicht, fiel die Entscheidung für die Hauptbewaffnung auf die erprobte 88er Flugabwehrkanone mit 8,8cm Kaliber. Um den Vorführtermin zu Hitler’s Geburtstag am 20.04.1942 erfüllen zu können, griffen beide Unternehmen auf bereits entwickelte Typen zurück und aufgrund des großen Bedarfs an Panzern für die Ostfront bestellte die Heeresleitung bereits im Sommer ’41 90 Henschel- und 60 Porsche Tigervarianten, ohne dass von diesen auch nur ein Prototyp existierte.

    Porsche setzte auf eine ungewöhnlichen Benzin-Elektro Hybridantrieb mit jeweils zwei 320 PS starken 10-Zylinder Motoren, die je einen Generator antrieben der einen Elektormotor speißte. Neben technischen Schwierigkeiten mit den luftgekühlten Motoren waren aber der hohe Bodendruck und vor allem die sehr geringe Reichweite von lediglich 50km im Gelände massive Nachteile dieses Modells.

    Henschel wiederum musste das Chassis seines VK 3601 verbreitern, da nach dem Wegfall der konischen Kanone der Turmdrehkranz für den eigentlich für den Porsche-Tiger konstruierte Krupp-Turm mit seiner 8,8cm Kanone schlichtweg zu klein war. Dies führte dazu, dass die vorübergehende Gewichtsgrenze beim Henschel-Tiger um ganze 12 Tonnen überschritten wurde. Parallel entwickelte Henschel auch eine Tiger-Variante mit einem Rheinmetall-Borsig Turm. Dieser war fast Baugleich mit dem Turm des Panther und war auch mit der selben überlangen 7,5cm Kanone Ausgerüstet. Dieses Modell kam über einen aus Holz gebauten Prototypen allerdings nicht hinaus.

    Beide Unternehmen hatten größte Schwierigkeiten, ihre Vorführmodelle zum angegebenen Termin fertigzustellen. Beide kamen frisch und ungetestet aus dem Werk und haben lediglich ein paar wenige Meter zurückgelegt. Aufgrund der Freundschaft Hitlers zu Ferdinand Porsche schenkte Hitler dem Henschel-Modell kaum Beachtung. Allerdings versagte der Porsche-Tiger bereits bei seiner anschließenden Testfahrt auf der Straße, während der Henschel trotz kleinerer technischer Probleme bereits leichte Geländefahrten vollziehen konnte.

    In späteren Versuchsreihen im Sommer erwies sich der Porsche Tiger als nicht Fronttauglich. Hitler bestand aber auf die Fortsetzung des Projektes. Auch der Henschel-Tiger wurde aufgrund vieler Kinderkrankheiten noch als nicht frontreif eingestuft, absolvierte aber immerhin die Versuchsreihen, während der Porsche Tiger aufgrund von Motorprobleme noch nicht getestet werden konnte und 3 Monate Aufschub erhielt. Albert Speer richtete als Rüstungsminister eine Tiger-Kommision ein, die sich auf ein Serienmodell festlegen sollte. Gegen den Wunsch von Hitler entschied sich diese für den technisch deutlich ausgereifteren Henschel Tiger Panzer, die verbleibenden Wannen des Porsche Tiger wurden später zum Jagdpanzer Ferndinand umgebaut.

    Die endgültige Bezeichnung des Tigers lautete ‘Panzerkampfwagen VI Tiger Ausführung E.’. Im Gegensatz zu anderen deutschen Panzern gab es allerdings trotz teils starker Änderungen am Panzer keine weiteren offiziellen Ausführungen. Mittels Führeranweisung lautete ab 1944 die Bezeichnung nur noch ‘Panzerkampfwagen Tiger Ausführung E’, um Verwechslungen mit dem Tiger II zu vermeiden.

    Tiger I Panzer Modelle & Modellbau

    Besatzung & Bewaffnung

    Der Tiger bestand aus einer Wanne mit aufgesetzten und frei drehbaren Turm. Abgesehen von der Front bestand der Turm aus einem einzigen, hülsenförmigen Stück. Vorne befand sich über die gesamte Breite eine Blende in der die Hauptbewaffnung angebracht war. Auf dem Turmdach war die Dachluke des Ladeschützen sowie die Kommandokuppel. Letztere besaß zuerst noch fünf Sehschlitze mit Panzerglasbausteinen, später wurden aufgrund der Erfahrungen an der Ostfront die selben Winkelspiegel verwendet, die auch im Panther Anwendung fanden. Dadurch wurde der Schutz des Kommandanten deutlich erhöht.

    Die Hauptwaffe des Tigers stellte eine 8,8-cm-KwK 36 dar. Dabei handelte es sich um eine modifizierte Version der 8,8-cm-Flak, die bereits erfolgreich in der Panzerbekämpfung eingesetzt wurde, von einer Schlag- hin zu einer elektrischen Zündung umgestellt wurde und mit einer Mündungsbremse ergänzt wurde. Mittels hochpräziser Zieloptik erreichte der Tiger mit dieser Bewaffnung eine Schussgenauigkeit von 93% auf 1.000m auf dem Schießplatz.

    Die Kanone ragte fast durch den gesamten Turm und der Ladeschütze hatte seinen Platz direkt rechts daneben, während Richtschütze und Kommandant auf der linken Seite saßen. Mit einem hydraulischen Getriebe konnte der Turm geschwenkt werden. Eine 360° Drehnung dauerte etwa eine Minute. Sobald der Motor ausgeschaltet war, musste der Motor manuell gedreht werden, der Kommandant konnte hier mittels eines Handrades unterstüzten.

    Dem Richtschützen stand als Zieloptik ein binokulares Turmzielfernrohr TZF 9b zur Verfügung. Mittels Pedal bediente der Richtschütze außerdem das koaxial angebrachte Maschinengewehr MG-34.

    Vorne in der Wanne saßen links der Fahrer und rechts der Funker. Zwischen den beiden befand sich das Schaltgetriebe. Beide hatten jeweils eine eigene Einstiegsluke. Der Fahrer hatte einen Sichtschlitz mit Panzerglasstein, den er mit einem Stahlriegel verschließen konnte. Um weiter navigieren zu können, stand ihm ein zusätzlicher Winkelspiegel zur Verfügung, der sich am Lukendeckel befand. Der Funker bediente neben dem Funkgerät auch das Bug-Maschinengewehr, das durch eine Kugelblende geschützt war.

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